Absolvent*in
Miriam Unterthiner
Projekttitel
Das Dorf

Projektbeschreibung
Eine Tochter, die keine Tochter sein soll; ihre Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität, dem Finden des eigenen Ich, der eigenen Stimme sowie ihre Befreiung von familiären Zwängen und der dörflichen Enge. Ein Dorf, das nach Ende des Zweiten Weltkrieges ranghohen Nationalsozialist:innen zur Flucht verhilft; sein Verdrängen der eigenen nationalsozialistischen Vergangenheit, die sich allmählich in den Körper einschreibt. Dazwischen ein Boden, der hinsieht, der hinhört. Dazwischen die Landschaft, die sich durch das auf ihr Stattfindende verändert. Die Theatertrilogie „Das Dorf“ – bestehend aus den Theatertexten „Blutbrot“, „Va†erzunge“ sowie „Der Mann, der im Brunnen saß und da lag und da war und da war“ – erarbeitet sich entlang von wahren Begebenheiten, von historisch nicht aufgearbeiteten Geschehnissen, gibt bisher ungehörten Stimmen Raum zum Sprechen und fragt nach den Zwischenräumen von Fakt und Fiktion.
Werksangaben
Literarisches Werk, Bild: studio sprosse
Info
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Weiterführende Informations- und Recherchemöglichkeiten zu diesem und weiteren Projekten bietet Angewandte Repositorium, das digitale Langzeitarchiv der Angewandten.
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